Von der Finanzwirtschaft zur Realwirtschaft –
10 Jahre nach Lehman Brothers

Über 300 Teilnehmer*innen diskutierten am 28. und am 29. April auf dem dritten Geldgipfel der GLS Bank Stiftung eine neue Geld- und Finanzordnung unter dem Thema: Von der Finanzwirtschaft zur Realwirtschaft – 10 Jahre nach Lehman Brothers.

Der diesjährige Titel des alle zwei Jahre stattfindenden Geldgipfels umfasst bewusst die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Am 15. September 2008 löste die Pleite der Investmentbank Lehman Brothers eine Finanzkrise aus, die vielen unvorstellbar schien. Liegt dieses Ereignis nun schon zehn Jahre zurück, sind die Folgen doch immer noch spürbar. In der Gegenwart diskutieren immer mehr Menschen in kleineren und größeren Tagungen die Ursachen von Finanzkrisen und widmen sich der Frage nach einer neuen Geldordnung für die Zukunft. Der 3. Geldgipfel drehte sich daher konkret um die Zukunftsfrage, was sich ändern muss, damit wir in zehn Jahren nicht einen ähnlich globalen Finanzcrash erleben müssen.

Dazu diskutierten Prof. Martin Hellwig, Ulrike Herrmann, Prof. Svenja Flechtner, Sven Giegold MdEP, Caspar Dohmen, Thomas Jorberg, Prof. Reinhard Loske und viele andere.

Die GLS Bank Stiftung hat mit diesem Geldgipfel eine erweiterte Grundlage geschaffen für eine längerfristig angelegte, kontinuierlichere Arbeit an Grundsatzfragen und praxistauglichen Lösungen für eine neue Geld- und Finanzordnung. 

Einen Überblick über die Workshops, das komplette Programm sowie die Anfahrt finden Sie hier.