GLS Bank Stiftung und GLS Treuhand

Die Sondernachrichten zum GELDGIPFEL werden erstellt von der GLS Treuhand, welche die GLS Bank Stiftung treuhänderisch verwaltet. Details dazu finden Sie hier.


Schenken, Stiften, Vererben

Sondernachrichten der GLS Treuhand

Liebe Leserin, lieber Leser,

zunächst wünsche ich Ihnen alles Gute für das noch junge neue Jahr! Ich freue mich, Ihnen schon so früh in 2018 diese Sondernachrichten schicken zu können. Bedeutet es doch, dass etwas Besonderes ansteht.

In diesem Fall ist es der 3. Geldgipfel unserer GLS Bank Stiftung, der sein Licht vorauswirft. Am Samstag, den 28. April, und am Sonntag, den 29. April 2018, werden auf dem Geldgipfel an der Universität Witten/Herdecke Aspekte einer neuen Geldordnung aus ganz unterschiedlichen Richtungen diskutiert. Warum das ein notwendiges Thema ist, erfahren Sie weiter unten in Interviews mit den Organisatoren des Geldgipfels Lukas Beckmann, ehemaliger Vorstand der GLS Treuhand und Initiator des Geldgipfels, sowie Thomas Goldfuß, Seniorexperte Nachhaltigkeit der GLS Bank.

Auf dem mittlerweile nun schon 3. Geldgipfel geht es um nicht weniger als die Frage, was sich ändern muss, damit wir in zehn Jahren nicht den nächsten Finanzcrash erleben müssen. Unser Titel lautet: „Von der Finanzwirtschaft zur Realwirtschaft – 10 Jahre nach Lehman Brothers“. Merken Sie sich den Termin bitte schon einmal vor.

Die aktuellsten Neuigkeiten hierzu erhalten Sie hier, ab März auch ein Programm nebst Anmeldemöglichkeit. Selbstverständlich informieren wir Sie auch über unsere nächsten regulären Kurznachrichten wieder.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen und Entdecken der neuen Themen des Geldgipfels 2018.

Für die GLS Treuhand

Sven Focken-Kremer
Leiter Kommunikation

PS: Leiten Sie den Newsletter gerne an Freunde weiter.



Über den Geldgipfel 2018

Von der Finanzwirtschaft zur Realwirtschaft –
10 Jahre nach Lehman Brothers

Der diesjährige Titel des alle zwei Jahre stattfindenden Geldgipfels umfasst bewusst die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Am 15. September 2008 löste die Pleite der Investmentbank Lehman Brothers eine Finanzkrise aus, die vielen unvorstellbar schien. Liegt dieses Ereignis nun schon zehn Jahre zurück, sind die Folgen doch immer noch spürbar. In der Gegenwart diskutieren immer mehr Menschen in kleineren und größeren Tagungen die Ursachen von Finanzkrisen und widmen sich der Frage nach einer neuen Geldordnung für die Zukunft. Der 3. Geldgipfel dreht sich konkret um die Zukunftsfrage, was sich ändern muss, damit wir in zehn Jahren nicht einen ähnlich globalen Finanzcrash erleben müssen.

Dazu diskutieren dieses Jahr Prof. Martin Hellwig, Ulrike Herrmann, Prof. Svenja Flechtner, Sven Giegold MdEP, Caspar Dohmen, Thomas Jorberg, Prof. Reinhard Loske und viele andere.

Erfahren Sie hier mehr über den Inhalt und die Ziele des 3. Geldgipfels


Interview

Auf dem Weg zu einer Geldwende

Der 3. Geldgipfel steht vor der Tür und bietet die Gelegenheit, zurückliegende Entwicklungen zu reflektieren. Zugleich soll der Blick nach vorne gerichtet werden, nämlich darauf, wie eine Geldwende weiter vorangetrieben werden kann. Thomas Goldfuß, Seniorexperte Nachhaltigkeit der GLS Bank und Mitorganisator des Geldgipfels, schildert im Interview, was sich seit Beginn der Diskussion bereits verändert hat und wie neue Technologien, etwa Blockchain, die Debatte beeinflussen. Außerdem erfahren Sie, was das Pariser Klimaabkommen mit einer neuen Finanzordnung zu tun hat und dass die ersten Erfolge sowohl Mut auf die Zukunft machen als auch den weiteren Handlungsbedarf zeigen.

Hier gelangen Sie zum Interview


Interview

„Veränderungen werden an den Rändern geboren!“

2014 fand der 1. Geldgipfel an der Universität Witten/Herdecke statt. Das Ziel: Die Bündelung von praktischer Erfahrung, wissenschaftlicher Expertise und des gesellschaftlichen sowie politischen Willens für eine Geldwende. Im Interview erzählt Lukas Beckmann, damaliger Vorstand der GLS Bank Stiftung und Initiator des Geldgipfels, wie es zu der Veranstaltung kam. Erfahren Sie, wie wir als Konsumenten schon beim Brotessen tagtäglich mitentscheiden, wie und wo unser Geld wirkt und warum es in der Geldwende-Debatte weniger Expert*innen aber viel mehr Bürger*innen braucht.

Hier gelangen Sie zum Interview


Wenn Sie nicht dabei waren:

Rückblick auf den Geldgipfel 2016

„Homo civilis et oeconomicus. Vom Fußabdruck zum Handabdruck“. So lautete der Titel des vergangenen Geldgipfels in 2016. 440 Teilnehmer*innen und 30 Referent*innen diskutierten zwei Tage lang eine Weltanschauung, die als Denk- und Handlungspraxis alle gesellschaftlichen Bereiche durchdrungen hat und das Verhältnis von Wirtschaft und Gesellschaft und von Bürger*innen zu Staat und Wirtschaft weitestgehend bestimmt. Lesen Sie rein in die Zusammenfassungen der verschiedenen spannenden und immer noch hochaktuellen Vorträge und Workshops oder schauen Sie sich die Videoaufzeichnungen an.


Veranstaltung

Filmpremiere in Bochum über das Grundeinkommen: Free Lunch Society am 1. Februar

Das bedingungslose Grundeinkommen ist die „Weiterentwicklung der Demokratie“ - so lautet eine Schlussfolgerung des Films „Free Lunch Society“. Auch auf dem Geldgipfel 2016 wurde festgestellt, dass es zwar zu viel Geld gibt, dieses jedoch nicht da ankommt, wo es gebraucht wird. Ein Grundeinkommen wäre eine Möglichkeit, Vollgeld unter die Menschen zu bringen und umzuverteilen. Der Film des Vereins „Mein Grundeinkommen“ beschreibt, wie eine Gesellschaft mit einem bedingungslosen Grundeinkommen funktionieren könnte. Würden die Menschen faul vor sich hinleben oder eine Quelle gemeinnütziger kreativer Ideen sein? Gemeinsam mit der GLS Bank zeigen wir den Film zum Premierentag am 1. Februar in unseren Bochumer Räumen an der Christstraße und diskutieren im Anschluss mit Philip Kovce, dem Mitbegründer der Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen.

Zur Anmeldung und weiteren Informationen