Jetzt für den Geldgipfel 2021 anmelden!

Am 30. April und 1. Mai 2021 ist es soweit: Der vierte Geldgipfel unter dem Titel "Respekt oder Rendite" steht in den Startlöchern! Die Vorboten einer Finanz- und Systemkrise zeigen sich in Corona-Zeiten wie unter einem Brennglas und die Notwendigkeit des Handels wird überdeutlich. An zwei Konferenztagen werden sich hochrangige Expert*innen zusammen mit den Teilnehmer*innen lebendig austauschen und Handlungsideen entwickeln. Wir laden herzlich alle Menschen ein, die inhaltlichen Input mit der Reflexion der eigenen Zukunftsvision und Handlungsfähigkeit verbinden möchten!

Anmeldungen sind ab sofort möglich unter www.geldgipfel.de


Worum es im 4. Geldgipfel geht

Unser Veranstaltungs-Titel „Respekt oder Rendite“ beschreibt in einer Kurzform, worum es uns beim 4. Geldipfel geht. Entscheiden Sie am 30. April und 1. Mai 2021 mit, ob mit oder ohne Fragezeichen, ob mit oder ohne Ausrufezeichen. Jedenfalls stellt sich für Menschen und Mitwelt in naher Zukunft die Existenzfrage am Kreuzungspunkt von „Geld oder Leben“. Wir können Umweltzerstörung und menschliche Tragödien im Zuge unserer bisherigen Wirtschaftsweise nur vermeiden, wenn wir mehr Respekt vor unserem Gegenüber haben. Und zu diesem Gegenüber gehört jeder Mensch, aber auch die Natur.

Die Trennung von Gewinn und Risiko, von Arm und Reich, von Umweltkosten und Ressourcenausbeutung kann und muss ein Ende haben. Über konkrete Ideen, Mittel und Wege wie unsere sprunghafte Finanz- und Geldordnung weiterentwickelt werden kann, werden wir beim kommenden 4. Geldgipfel der GLS debattieren, gerne quer und "verrückt", immer bereit zur Übernahme von Verantwortung und zu zivilgesellschaftlichem Engagement.
Viele von Ihnen kennen den Geldgipfel der Jahre 2014, 2016 und 2018 bereits. Egal ob jung oder alt, erfahren oder neu in diesem Themenfeld: unseren Konferenzgästen bieten wir die Gelegenheit, progressive Geld- und Finanzideen lebhaft, partizipativ und fachkundig zu vertiefen. Im Mittelpunkt steht das Leitbild des verantwortungsbewussten Menschen: Er schätzt die Freiheiten des (Wirtschafts-) Bürgers, lebt aber die Werte von sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Notwendigkeit.

Wir würden uns freuen, wenn Sie dabei sind! Lassen Sie uns gemeinsam an einem radikalen Paradigmenwechsel arbeiten - der Mensch und die Umwelt wieder als Maß und Mitte unserer Wirtschaft. Und radikal im Sinne von "zurück zum Wesentlichen und zu den Wurzeln".

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Der Geldgipfel 2021 wird veranstaltet von der GLS Treuhand in Kooperation mit der GLS Bank und der GLS Bank Stiftung.


Anmeldung 4. Workshop am 17. März 2021

Game Change

Am 17. März 2021 von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr (digitaler Einlass ab 16 Uhr) findet der 4. Workshop aus der Reihe "Zukunftsrat" statt: Titelthema ist diesmal "Game Change". Der Workshop ist der letzte Workhop bis zum zentralen Geldgipfel 2021, der ebenfalls digital stattfinden wird. 

Programminhalte:

Der vierte digitale Geldgipfel-Workshop in der Reihe "Zukunftsrat" stellt die Frage, welchen wirklichen „Game Change" im Sinne von echter System-Veränderung wir brauchen: Welche mentalen Infrastrukturen halten uns individuell wie kollektiv davon ab, neue Wege zu beschreiten? Wie verlassen wir beispielsweise das gewohnte Terrain des Gegeneinanders und erlernen eine neue Kultur des Miteinanders? Welche konstruktiven Ansätze können die Grundlage eines gelingenden Wandels sein?

Wir werden die unterschiedlichen Faktoren beleuchten, die "Game Change" auf der individuellen, organisationalen und systemischen Ebenen verhindern oder verstärken können, und möchten einen Raum für Inspiration, Begegnung und Hoffnung schaffen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!


Jetzt anmelden

Sollten Sie hier keine Anmeldemöglichkeit sehen, klicken Sie bitte hier. 



Die Workshopreihe "Zukunftsrat" findet in Kooperation mit dem Netzwerk Plurale Ökonomik statt.


Rückblick auf den 3. Workshop am 20. Januar 2021

Sustainable Finance

Im dritten digitalen Workshop vom 20. Januar 2021 aus der Reihe "Zukunftsrat" stand das Thema "Nachhaltige Finanzwirtschaft" im Mittelpunkt. Als Gästin war Finanzexpertin Kristina Jeromin eingeladen.

Für alle, die nicht dabei sein konnten, gibt es untenstehend eine schrifltliche Kurzzusammenfassung sowie hier einen ausführlichen Video-Mitschnitt. Viel Spaß damit!

Schriftliche Zusammenfassung als pdf

Powerpoint-Folien als pdf


Programminhalte:
Der dritte Workshop wird einen Einblick in den Themenbereich Sustainable Finance geben, der an immer mehr Aufmerksamkeit gewinnt. So wird Nachhaltigkeit für mehr und mehr Anleger*innen zu einem wichtigen Kriterium und „nachhaltige“ Aktienindizes setzen sich gegenüber den konventionellen durch. In Zeiten der Klima- und Coronakrise und durch Ereignisse wie dem Wirecard-Skandal steigt das Bedürfnis nach klaren Kriterien bei der Aktienauswahl. Doch was sind eigentlich die Maßstäbe zur Beurteilung von nachhaltigen Finanzanlagen? Hilft eine Orientierung an den ESG-Ratings (Umwelt, Soziales, Governance) oder braucht es andere Maßstäbe? Inwieweit ist Nachhaltigkeit im aktuellen Geld- und Finanzsystem überhaupt möglich? Der Workshop liefert einen Überblick über den Status quo und zielt darauf ab, die unterschiedlichen Definitionen nachhaltiger Finanzen zu differenzieren und sowohl individuelle als auch gesellschaftliche Handlungspotentiale in Richtung eines nachhaltigen Finanzsystems aufzuzeigen. Als Expertin ist Kristina Jeromin zu Gast.


Rückblick auf 2. Workshop "Zukunftsrat" am 3. November 2020

Zukunft der Altersvorsorge

Mit dem digitalen Workshop "Zukunftsrat" wollten wir zusammen mit Expert*innen schon vor 2021 einen Blick auf die notwendigen Veränderungen in der Geld- und Finanzbranche werfen sowie Ideen und Lösungsansätze diskutieren.

Rückblick 2. Workshop "Zukunft der Altersvorsorge"
Neben einen Lagebericht über die aktuelle Situation der Altersvorsorge ging es um Hebelpunkte für einen Wandel zu einem nachhaltigen System und einen Blick in das zukünftige Jahr 2048. 

Für alle, die nicht dabei sein konnten: Sehen Sie mehr in unserer ausführlichen Video-Dokumentation!

 schriftliche Zusammenfassung als pdf


Programm 2. Workshop "Zukunftsrat" am 3. November 2020

Zukunft der Altersvorsorge

Die digital Workshop-Reihe "Zukunftsrat" ist in eine spannende zweite Runde gegangen. Am Dienstag, 3. November 2020 von 16 Uhr bis 18.30 Uhr ging es themenorientiert und wie gewohnt digital weiter. Der zweite Workshop aus der Reihe "Zukunftsrat" warf diesmal ein Schlaglicht auf das vieldiskutierte Thema der Altersvorsorge und die damit bekannten Probleme wie z.B. demographischer Wandel vs. Umlagefinanzierung, Rückstellungslücken bei Beamtenpensionen oder Unsicherheiten auf dem Kapitalmarkt bei privaten Altersvorsorgemodellen.

Das Team vom Netzwerk Plurale Ökonomik bestehend aus Anna Reisch, Verena Emme und Max Kretschmer diskutierte zusammen mit den eingeladenen Referent*innen Katharina Beck (Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Andreas Dimmelmeier sowie Lino Zeddies (selbstständiger Aktivist für gesellschaftlichen Wandel) Ideen und Lösungsansätze rund um Fragen wie: Können wir ein Fass ohne Boden in eine ökologisch und sozial nachhaltige Form der Altersvorsorge verwandeln? Was wären Kernpunkte eines solchen Wandels? Welche Hebelpunkte haben wir auf der privaten und politischen Ebene? Befragt wurde ebenfalls ein Überraschungsgast aus dem Jahr 2048, der einen utopisch-schönen Blick auf die Altersvorsorge der Zukunft warf.

Programm

Ab 16.00 Uhr                             Digitaler Einlass

16.30 Uhr                                   Eröffnung

16.40 Uhr                                   Start Workshop "Zukunftsrat" mit Anna Reisch, Verena Emme und
                                                   Max Kretschmer (alle Netzwerk Plurale Ökonomik),
                                                   Katharina Beck
(Bündnis 90/Die Grünen) und den Gästen:
                                                   Dr. Andreas 
Dimmelmeier, Lino Zeddies (selbstständiger Aktivist
                                                   für gesesellschaftlichen Wandel)

18.20 Uhr                                   Abschlussrunde

18.30 Uhr                                   Ende der Veranstaltung


Die Workshopreihe "Zukunftsrat " findet in Kooperation mit dem Netzwerk Plurale Ökonomik statt.


Rückblick auf die Preview und Start Workshop "Zukunftsrat" am 17. Juni 2020

Workshop "Zukunftsrat"

Mit dem digitalen Workshop "Zukunftsrat" wollten wir zusammen mit Expert*innen schon vor 2021 einen Blick auf die notwendigen Veränderungen in der Geld- und Finanzbranche werfen sowie Ideen und Lösungsansätze diskutieren. Insgesamt 170 interessierte Teilnehmer*innen nahmen an der digitalen zweistündigen Veranstaltung teil. Als herausragende Gäste konnten u.a. Prof. Dr. Maja Göpel aus dem wissenschaftlichen Beirat Globale Umweltveränderungen der Bundesregierung sowie Prof. Dr. Emmanuel Mönch aus der Bundesbank gewonnen werden.

Für alle, die nicht dabei sein konnten: Sehen und lesen Sie mehr in unserer ausführlichen Dokumentation!

Die Workshopreihe "Zukunftsrat" findet in Kooperation mit dem Netzwerk Plurale Ökonomik statt.

 

 


Programm der Preview und Start 1. Workshop "Zukunftsrat"

Die Vorboten einer Finanz- und Systemkrise zeigen sich in Corona-Zeiten wie unter einem Brennglas. Daher erscheint uns ein Zukunfts- oder Krisenrat notwendig, der sich konstruktiv, institutionenübergreifend und wissenschaftlich fundiert mit Reformen des Finanzsystems befasst, relevante Akteur*innen vernetzt und Veränderungen anstößt. Der Workshop soll hierfür einen Grundstein legen. Zu den progressiven Geld- und Finanzthemen tauschen sich die Expert*innen und Teilnehmer*innen lebendig aus. Wir laden herzlich alle Menschen ein, die inhaltlichen Input mit der Reflexion der eigenen Zukunftsvision und Handlungsfähigkeit verbinden möchten!

Programm

Ab 16.00 Uhr                                        Digitaler Einlass

16.30 Uhr                                             Dr. Hermann Falk, Sanika Hufeland, Caspar Dohmen
                                                             Eröffnung

16.40 Uhr                                             Prof. Dr. Maja Göpel (Wissenschaftlicher Beirat der
                                                             Bundesregierung Globale Umweltveränderungen)
                                                             Grußwort

16.45 Uhr                                             Anna Reisch, Lino Zeddies, Verena Emme und
                                                             Max Kretschmer   (Netzwerk Plurale Ökonomik)
                                                             Workshop „Zukunftsrat“
                                                             mit den Expert*innen:
                                                             Prof. Dr. Emanuel Mönch (Bundesbank),
                                                             Dr. Maximilian Krahé (Dezernat Zukunft) und
                                                             Marcus Wolf (Transformative Responses to the Crisis)

18.15 Uhr                                              Abschlussrunde

18.30 Uhr                                              Ende


Geldgipfel 2020 - Was eigentlich geplant war

Am 5. und 6. Juni 2020 sollte der vierte Geldgipfel stattfinden. Erstmals in ihrer Geschichte wäre die Veranstaltung, die alle zwei Jahre stattfindet, nach Berlin gekommen. Die Entscheidung war und ist kein Zufall: Wir wollen die vielen Initiativen, ehrenamtlich Engagierten und Experten im In- und Ausland im politischen Berlin sichtbar machen. Der Geldgipfel hat sich bereits als Plattform für Vernetzung, Fachaustausch, Motivation und Agenda-Setting bewährt. Auch weiterhin haben wir das Ziel, die in der Hauptstadt tätigen Menschen aus Praxis, Politik, Wissenschaft und Medien zu erreichen.

Unter dem Titel Respekt oder Rendite soll der vierte Geldgipfel der GLS den Konferenzgästen erneut die Gelegenheit bieten, progressive Geld- und Finanzideen lebhaft, partizipativ und fachkundig zu vertiefen. Im Mittelpunkt steht das Leitbild des verantwortungsbewussten Menschen: Er schätzt die Freiheiten des Wirtschaftsbürgers, lebt aber die Werte von sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Notwendigkeit.

Geld ist ein Gestaltungsmittel mit enormer Hebelkraft. Heute wirkt es oft zerstörerisch, wenn Menschen es aus Motiven der Gewinnmaximierung einsetzen. Aber Geld ist auch ein Mittel, um eine umwelt- und menschengerechte Wirtschaft aufzubauen. Wie könnte es gelingen? Könnte es sein, dass wir vor einem radikalen Paradigmawechsel stehen - der Mensch und die Umwelt wieder als Maß und Mitte unserer Wirtschaft? Radikal verstehen wir deshalb im Sinne von "zurück zum Wesentlichen und zu den Wurzeln".

Die Trennung von Gewinn und Risiko, von Arm und Reich, von Umweltkosten und Ressourcenausbeutung kann und muss ein Ende haben. Über konkrete Ideen, Mittel und Wege wie unsere sprunghafte Finanz- und Geldordnung weiterentwickelt werden kan, werden wir beim kommenden 4. Geldgipfel der GLS debattieren, gerne quer und "verrückt", immer bereit zur Übernahme von Verantwortung und zu zivilgesellschaftlichem Engagement.

Veranstaltungsort des Geldgipfels 2021 vom 30. April bis 1. Mai bleibt die Kalkscheune in Berlin-Mitte, Johannisstraße 2, 10117 Berlin.

Aktuelle Informationen zum Programm und die Bekanntgabe der Anmeldung zum Geldgipfel 2021 veröffentlichen wir hier und auf unserer Treuhand-Webseite. Melden Sie sich auch für unseren Newsletter an und bleiben Sie auf dem Laufenden!

Als Vorab-Lektüre und zur thematischen Einstimmung sei Ihnen die aktuelle Ausgabe des Magazins Info3 empfohlen: Unser Medienpartner hat das April-Heft dem Schwerpunktthema Geldgipfel mit "Respekt oder Rendite" gewidmet. Zu Wort kommen darin u.a. Dr. Hermann Falk, Vorstandsmitglied der GLS Treuhand, Sanika Hufeland vom Institute for Social Banking sowie Vordenkerin Anna Reisch. Hier kommen Sie direkt zur Bestellmöglichkeit als PDF oder Druckexemplar. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Der Geldgipfel 2021 wird von der GLS Treuhand in Kooperation mit der GLS Bank Stiftung und der GLS Bank veranstaltet.


Rückblick auf den Geldgipfel 2018 - Zur Finanzkrise und einer neuen Geldordnung

Geldgipfel 2018: Zur Finanzkrise und einer neuen Geldordnung 

Der zuletzt organisierte Geldgipfel 2018 stand unter dem Motto „Von der Finanzwirtschaft zur Realwirtschaft – 10 Jahre nach Lehman Brothers“. Über 300 Teilnehmer*innen diskutierten zwei Tage über neue Geld- und Finanzordnung sowie die ausgelöste Finanzkrise. Daher drehte sich auf diesem Geldgipfel alles um die Zukunftsfrage, was sich ändern muss, damit wir in zehn Jahren keinen ähnlich globalen Finanzcrash erleben müssen.

Eine ausführliche Dokumentation, Fotos und Informationen von der vergangenen Veranstaltung finden Sie hier.